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Neue Bürgermedaillen für außergewöhnlichen Einsatz

Oberursel (ow). „Die Tätigkeit derjenigen, die sich uneigennützig für Ihre Mitmenschen einsetzen, wird oftmals nicht im notwendigen Umfang gewürdigt und herausgestellt. Zu diesem Engagement gehört auch die Arbeit in den Schulen und Einrichtungen für Kinder sowie der Fördervereine“, so Bürgermeister Gerd Krämer.

Beim diesjährigen Bürgerempfang der Stadt Oberursel stand sie dagegen eindeutig im Mittelpunkt. Eingeladen waren knapp 400 Mitglieder sämtlicher Schulternbeiräte und Vorstände der Fördervereine der Schulen und Kindertagesstätten. Traditionsgemäß wurden auch alle Oberurseler, die in diesem Jahr ihr 17. Lebensjahr vollenden, zu diesem Empfang eingeladen. „Wir widmen diesen Bürgerempfang auch allen Jungbürgerinnen und Jungbürgern unserer Stadt, da mit dem 18. Lebensjahr besondere Rechte aber auch Pflichten entstehen“, erläutert Bürgermeister Gerd Krämer. 430 Jungbürger waren in diesem Jahr eingeladen. Neben dem „Bürgerbrief“ wurde ihnen auch das Grundgesetz als kleines Geschenk überreicht.

Erstmals wurde in diesem Jahr eine neue Auszeichnung, die erst vor kurzem in die Ehrungsrichtlinien der Stadt aufgenommen wurde, durchgeführt. An fünf Bürger wurde erstmals die Bürgermedaille der Stadt Oberursel für außergewöhnliche Leistungen auf ehrenamtlicher Basis im gesellschaftlichen Leben verliehen. Es sind Karl-Heinz Arbogast, sowie als Gruppe Hans-Otto Elbert, Marion Elbert, Michael Elbert und Lothar Weise.

Karl-Heinz Arbogast war von 1981 als sachkundiger Einwohner -Vertreter der örtlichen Presse- beratendes Mitglied der vom Magistrat gebildeten und bis 1997 bestehenden Stadtentwicklungs- und Altstadtkommission. Von 1954 bis 1970 hat er in Wort und Bild für die Frankfurter Neue Presse aus Oberursel und den damaligen Kreisen Obertaunus und Usingen berichtet. Im Jahr 1970 entstand die Taunus-Zeitung, und zu diesem Zeitpunkt übernahm er die Redaktion in Oberursel. Als langjähriger Lokalredakteur der Taunus-Zeitung wurde er im vergangenen Jahr nach 44 Arbeitsjahren in den Ruhestand verabschiedet.

Hans-Otto Elbert, Marion Elbert, Michael Elbert und Lothar Weise haben im Frühjahr dieses Jahres die Aktion „Überlebenshilfe für Kinder im Kosovo“ initiiert und eine zentrale Spendensammelstelle für den Hochtaunuskreis in der Garage des Wohnhauses der Familie Elbert in Bommersheim eingerichtet. Die Aktion ist auf große Hilfsbereitschaft bei der Bevölkerung gestoßen, so dass im April und im Juni Hilfskonvois in die Flüchtlingslager im albanischen Tirana starten konnten, die durch Hans-Otto Elbert und Lothar Weise als LKW-Fahrer begleitet wurden. Aktuell wird zur Zeit das nächste Hilfsprojekt „Weihnachtspäckchen für Waisenkinder“ in Rumänien unterstützt (die Oberurseler Woche berichtete darüber).

Bürgermeister Gerd Krämer dankte den Ausgezeichneten für die vorbildliche Beteiligung am gesellschaftlichen Leben und die freiwillige Übernahme von Pflichten. Er hofft, dass durch die Berichterstattung über die Verleihung der Bürgermedaillen weitere Mitbürger zum ehrenamtlichen Engagement ermuntert werden.

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