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Infobrief - 2007

„Alles Gute auf der Welt geschieht nur, wenn einer mehr tut, als er tun muss“.
(Hermann Gmeiner+, Gründer der SOS-Kinderdörfer)

im November 2007


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Förderer,

mit diesem Gedanken von Hermann Gmeiner+, Gründer der SOS-Kinderdörfer, möchten wir Ihnen mit unserem Infobrief wieder einen Überblick in unsere Projekte und Aktionen geben. Sie können daraus erkennen, dass wir Ihre Spendengelder und Sachspenden bestimmungsgerecht und verantwortungs-bewusst einsetzt haben.

1. Projekt: Weihnachtspäckchen für Waisen- und Straßenkinder und Kinder in Not

Der guten Tradition folgend, haben wir im November 2006 wieder für unsere Großaktion „Weih-nachtspäckchen für Waisenkinder und Kinder in Not“ gesammelt und freuten uns für die Kinder über insgesamt rd. 3.400 festlich verpackte Geschenkpakete. Auch im vergangenen Jahr beteiligten sich wieder verschiedene in Oberursel und Umgebung ansässige Kindergärten/Kindertagesstätten und Schulen. Allen Spendern danken wir sehr herzlich.

Die Freude über den schönen Erfolg wurde jedoch überschattet durch einen folgenschweren Unfall von Pater Berno Rupp bei dem Transport der Päckchen. Pater Berno lag über viele Wochen, teilweise im Koma, in verschiedenen Kliniken. Marion und Hans-Otto Elbert konnten Pater Berno mehrfach besuchen und sich dadurch über den Fortschritt seiner Genesung direkt informieren. Inzwischen ist Pater Berno wieder in Rumänien und geradezu selbstverständlich wieder voll im Einsatz für seine Straßen- und Waisenkinder in Timisoara und Umgebung.

Unser diesjähriger großer Sammeltag ist am Samstag, 01. Dezember 2007, von 08.00 bis 18.00 Uhr in Oberursel-Bommersheim, Goldackerweg 10. Alle Infos hierzu finden Sie wieder in der Taunus-Zeitung, der Frankfurter Rundschau, der Oberurseler Woche und im Internet unter: www.kinderhilfswerk-oberursel.de. Gerne beantworten wir Ihre Fragen auch telefonisch.

2. Projekt: Kinderheim für mehrfach behinderte junge Menschen - Casa „Sf. Maria“, Carani

Einen Schwerpunkt unseres ehrenamtlichen Engagements in Rumänien bildet das von uns schon seit vielen Jahren maßgeblich unterstützte Kinderheim für mehrfach behinderte junge Menschen Casa „Sf. Maria“ in dem kleinen Dorf Carani, unmittelbar vor den Toren der großen Industriestadt Timisoara. In dieser kleinen Behinderteneinrichtung werden z.Zt. dreizehn geistig und körperlich behinderte Mädchen und Jungen liebevoll betreut. Für die Sicherung der anerkannten Betreuungsstandards übernahmen eine Reihe von verständnisvollen Menschen finanzielle Patenschaften. Sehr dankbar würden wir es begrüßen, wenn Sie diesen Beispielen durch kontinuierliche Spenden folgen.

3. Projekt: Integrativer Kindergarten in der Casa „Sf. Maria“, Carani

Im September 2003 starteten wir ein Pilotprojekt für Rumänien: eine integrative Kindergartengruppe von behinderten und nicht behinderten Kindern in der Casa „Sf. Maria“, Carani. In dieser Gruppe werden bis zu 20 Kindern betreut. Zur Finanzierung der monatlichen Gesamtkosten (Gehälter, Verpflegung, Spielmaterialien) von rd. € 450,-- suchen wir noch einige Mitmenschen, die monatlich mind. € 10,-- für diese Projekt-Patenschaft übernehmen. Alle Informationen hierzu finden Sie auf unserer Internetseite. Ihre Investition in eine bessere Zukunft für ein Kind.

4. Projekt: Traktoren für die Jugendfarm von Pater Berno in Bakova

Zwei gebrauchte Deutz-Fahr-Allrad-Traktoren gingen im Sommer 2007 auf die weite Reise nach Romania. Sie leisten heute wertvolle Arbeit auf den Feldern der Jugendfarm in Bakova, etwa 30 Kilo-meter von Timisoara entfernt. Hier arbeitet Pater Berno mit einigen Straßen- und Waisenkindern in der Landwirtschaft (Rinder- und Schweineaufzucht; Getreidewirtschaft und Gartenbau). Ein wertvoller Betrag zur Entwicklung dieser Kinder, vor allem zu Eigenverantwortung und Selbständigkeit.

Mittelverwendung in Rumänien

Die Mittelverwendungen der Geld- und Sachspenden wird in Rumänien durch den Caritasverband Timisoara, verantwortlich Herr Dir. Herbert Grün, effektiv und laufend überwacht. Gerne senden wir Ihnen auf Anforderung eine Kopie des Bestätigungsschreibens des Caritasverbandes Timisoara zu. Durch zahlreiche Besuche von Marion und Hans-Otto Elbert in Rumänien überzeugen wir uns jeweils direkt an Ort und Stelle von dem Fortschritt der geförderten Projekte und können Ihnen ausdrücklich bestätigen, dass alle eingesetzten Geld- und Sachspenden gut und sinnvoll angelegt wurden.

Freiwilliges Prüfungsverfahren des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI), Berlin

Bereits zum vierten Mal in ununterbrochener Folge wurden wir mit dem DZI-Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI), Berlin, für unsere ehrenamtliche Arbeit ausgezeichnet und zertifiziert. Ausschließlich auf freiwilliger Basis unterzogen wir uns wieder einem sehr umfangreichen und zeitintensiven Prüfungsverfahren des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) in Berlin. Diese Institution, die vom Senat der Stadt Berlin, dem Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, der Industrie- und Handelskammer Berlin, dem Deutschen Städtetag und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. getragen wird, prüft im Wege einer Selbstverpflichtung auf Antrag Organisationen in Deutschland, die durch Geld- und Sachspenden Hilfe leisten auf die verantwortungsbewusste und insbesondere bestimmungsgerechte Verwendung der anvertrauten Gelder und Sachleistungen. Das DZI bestätigte, dass wir die Leitlinien zur Selbstverpflichtung spendensammelnder Organisationen als Grundlage unserer Arbeit anerkannt, die dazu erforderlichen Angaben vollständig und richtig gemacht und belegt haben. Wir sind weiterhin berechtigt, das DZI Spenden-Siegel zu führen. Ein Erfolg, auf den wir stolz, aber für den wir auch dankbar sind. Ein Qualitätszertifikat, das unseren SpenderInnen die Sicherheit gibt, dass die uns anvertrauten Gelder verantwortungsbewusst und satzungsgemäß eingesetzt werden.

Spendenaufkommen

Insgesamt lag das Gesamtspendenaufkommen etwa auf Vorjahresniveau und sorgte auch so für die eine oder andere finanzielle Herausforderung. Es wäre sehr schön, wenn auch Sie in Anlehnung unseres Mottos dieses Infobriefes „mehr tun, als Sie müssen“.

Helfen macht Freu(n)de. Wir vertrauen auf Ihre Hilfe, damit wir weiter helfen können.

Wir wissen sehr wohl, dass Sie fast täglich Hilferufe von verschiedenen Organisationen erhalten, die alle auf Spenden angewiesen sind. Der beigefügte Überweisungsträger soll Ihnen die Arbeit erleichtern, wenn Sie sich entschließen, unsere Projekte mit einer Spende zu unterstützen. Im Vertrauen auf Ihre finanzielle Hilfe sind wir zuversichtlich, dass wir auch weiterhin helfen können.

Mit herzlichem Dank und besten Grüßen
Hans-Otto Elbert

Geprüft und Empfohlen

DZI Spendensiegel

Das DZI dokumentiert in seinem Wohlfahrtsarchiv Spendenorganisationen und vergibt das Spenden-Siegel an Spendenorganisationen und bietet eine Spender-Beratung für Spenden.

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