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Info-Brief - November 2013

Was zählt, ist nicht die Gabe selbst, sondern die Liebe, mit der du sie gibst.
(Mutter Teresa)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Förderer,

mit diesem Infobrief möchten wir Ihnen heute wieder einen aktuellen Einblick in ausgewählte Projekte und Aktionen unserer ausschließlich ehrenamtlichen Arbeit für Kinder in Not geben. Gleichzeitig möchten wir Ihnen aber auch die Gewissheit vermitteln, dass wir  die uns anvertrauten Spendengelder und verschiedenartigen Sachspenden verantwortungsbewusst und insbesondere auch bestimmungsgerecht einsetzten und auch weiterhin einsetzen werden.

Die unbeschreibliche Naturkatastrophen der letzten Monate in vielen Ländern unserer Erde waren für uns der Anlass, unsere treuen Spender, also auch Sie, in diesem Jahr bisher um keine finanzielle Hilfe für unsere Ihnen teilweise schon seit Jahren bekannten Projekte zu bitten.  Wir sind uns jedoch sicher, dass die Menschen, die unser  seitheriges und auch zukünftiges Engagement für die Kinder in Carani, in Bacova  und die vielen Straßen- und Waisenkinder von Timisoara finanziell unterstützten, dies auch weiterhin und ohne spezielle Spendenaufrufe tun.

Nicht die Höhe Ihrer Spende ist entscheidend

Im Rückblick konnten wir uns über viele Einzelspenden von Privatpersonen freuen und bedanken uns an dieser Stelle nochmals sehr herzlich für Ihre Hilfe und Ihr Vertrauen. Aus datenrechtlichen Gründen können und werden wir keine  Namen von Privatspendern veröffentlichen.

Rumänien – nach wie vor ein Land voller Probleme und Gegensätze

In unserem letzten Infobrief beschrieben wir die Probleme in einem Land, das von Extremen geprägt wird: hohe Jugendarbeitslosigkeit, die Anzahl der Abwanderungen von jungen Menschen, die keine Zukunft für sich in Rumänien erkennen können und der extrem hohe Anteil an Altersarmut. Viele Menschen führen einen täglichen Kampf um ihre Existenz. Das Jahr 2013 unterscheidet sich leider nicht von den Problemen aus den Vorjahren. Die Gesamtentwicklung ist bedrückend und beängstigend. Vielen Menschen führen einen täglichen Kampf und ihre Existenz.

In den von uns finanziell geförderten Einrichtungen in Carani, Casa „Sf. Maria“ und in Bacova, Casa „Pater Berno“ bieten wir insgesamt rd. 70 jungen Menschen eine Chance auf eine bessere Zukunft: durch gezielte Förderung der 19 mehrfach Behinderten in Carani, durch begleitende schulische Maßnahmen in Bacova mit inzwischen zwei großen Gruppen täglich. Beide Häuser sind voll ausgelastet. Immer wieder müssen wir inzwischen Absagen aussprechen und jede Absage vermindert die Chance auf eine gute Ausbildung und Förderung. Neben schulisch begleitenden Maßnahmen wir die die psychologische Beratung für die Kinder und deren Familien weiter ausgebaut und versuchen über diesen Weg die Reintegration der jungen Menschen in die Familien und in die Gesellschaft zu erleichtern. Sport und Spiel bilden einen weiteren Schwerpunkt. Ausflüge in den Sommermonaten in die nähere Umgebung runden das Freizeitangebot ab.
Der integrative Kindergarten in der Casa „Sf. Maria“, Carani,  umfasst inzwischen drei Gruppen und erfreut sich hoher Beliebtheit.  Gerade der tägliche Umgang zwischen behinderten und nicht behinderten Kindern und Jugendlichen fordert von den Betreuern ein hohes Maß an sozialer und fachlicher Kompetenz.

Zum 01. Juni 2013 konnte die Casa „Sf. Maria“, Carani, ihr 20-jähriges Bestehen feiern. Anlass für ein großes Fest für die Kinder, die Betreuer und die Dorfgemeinschaft von Carani.

Weihnachtspäckchen für Waisen- und Straßenkinder und Kinder in Not mit Pater Berno

Vor inzwischen mehr als 13 Jahren starteten wir unsere Weihnachtspäckchen-Aktion für Waisen- und
Straßenkinder. Auch in diesem Jahr können sich wieder viele Mädchen und Jungen aus Kindergärten und
Schulen in und um Timisoara,  sowie Kinder aus bedürftigen Familien über eine kleine Weihnachtsgabe freuen.   Wir kaufen die Geschenke (Süßigkeiten, Spielzeuge, Schulartikel u.a.)  über Caritas-Mitarbeiter kostengünstig direkt in Timisoara ein. Jedes Päckchen wird den Wert von ca. 10 Euro haben. Die Zusammenstellung, das Verpacken und insbesondere die gerechte Verteilung  übernehmen wieder die Helferinnen von Pater Berno Rupp in der kath. Kirchengemeinde St. Elisabeth, Timisoara.

Nach wie vor wird die Mittelverwendungen Ihrer Geldspenden in Rumänien durch den Caritas-Verband Timisoara, Geschäftsführer Dir. Herbert Grün, effektiv und laufend überwacht.  Durch regelmäßige Besuche überzeugen wir uns jeweils direkt  an Ort und Stelle von dem Fortschritt der geförderten Projekte und können Ihnen ausdrücklich  bestätigen, dass alle eingesetzten Geldspenden gut und sinnvoll eingesetzt werden.

Spendenaufkommen gibt nach wie vor Anlass zu großer Sorge 

Im Infobrief 2011 berichteten wir Ihnen, dass die Auswirkungen der internationalen Wirtschafts- und Finanzkrisen unmittelbaren Einfluss auf alle in Deutschland spendensammelnden Organisationen und Hilfswerke haben. Insbesondere das stark schwankende  und kaum noch planbare Spendenaufkommen stellt  auch unser kleines Hilfswerk nach wie vor Monat für Monat vor große finanzielle Herausforderungen.  Es wird immer schwieriger, alle eingegangenen finanziellen  und vertraglichen Verpflichtungen für unsere Projekte in Rumänien frist- und termingerecht zu erfüllen.

Spende statt Geschenke

Dieses Leitmotiv beherzigten verschiedene Mitmenschen und verbanden „große“  Geburtstage, eine goldene Hochzeit und andere familiäre Feiern mit der Bitte um eine Spende anstelle von evtl. zugedachten Blumen und/oder Geschenke. Wir bedanken uns herzlich dafür.

Spenden statt Trauerfloristik

Auch in diesem Jahr gedachten Angehörige von verstorbenen Menschen, die oft auch langjährige Spender waren,  an unser Hilfswerk und baten um Spenden anstelle von evtl. zugedachtem Blumenschmuck.  Die Kinder von Carani und Bacova danken sehr herzlich.

Ihr stiller Gast zu Weihnachten   

Auch in diesem Jahr möchten wir Sie wieder sehr herzlich einladen, einem Kind, einem Straßenkind, zu Weihnachten symbolisch als Ihren „stillen Gast“ bei sich zu Hause aufzunehmen.  In unserem gemeinsamen Projekt  mit Pater Berno Rupp, Leiter der kath. Kirchengemeinde St. Elisabeth, Timisoara, unterstützen wir seit Jahren verschiedene Projekte für die Straßen- und Waisenkinder von Timisoara und Umgebung.

Helfen macht Freu(n)de. Wir vertrauen auf Ihre Hilfe, damit wir weiter helfen können.

Wir wissen sehr wohl, dass Sie fast täglich Aufrufe von verschiedenen Organisationen erhalten, die alle auf Spenden angewiesen sind.  Der beigefügte Überweisungsträger soll Ihnen die Arbeit erleichtern, wenn Sie sich entschließen, unsere Projekte mit einer Spende zu unterstützen. Im Vertrauen auf Ihre  finanzielle Hilfe sind wir zuversichtlich, dass wir auch weiterhin helfen können.

Wir wünschen Ihnen schon heute eine besinnliche Adventszeit, ein friedvolles Weihnachtsfest und Mut und Zuversicht für das Neue Jahr 2014.

Mit herzlichem Dank und besten Grüßen
 
I h r  Hans-Otto Elbert

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