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Ein neuer Kleinbus für die Kinder von Carani

Oberurseler Ehepaar gründet Hilfswerk für osteuropäische Heime und Kinderdörfer/Auch dieses Jahr Weihnachtspäckchen

Der Oberurseler Hans-Otto Elbert hat ein gemeinnütziges Kinderhilfsewrk gegründet. Die "Direkte Hilfe für Kinder in Not" soll Einrichtungen in Osteuropa, hauptsächlich in Rumänien, unterstützen. Elbert hat sich bisher für die Rudolf-Walther-Stiftung engagiert und Hilfstransporte nach Timisoara in Rumänien mit organisiert.

Oberursel. "Die Gründung eines eigenen Kinderhilfswerks ist die konsequente Weiterentwicklung unseres Engegements für viele Kinder in Not in Rumänien", sagte Gründer und Vorsitzender Hans-Otto Elbert gestern. Keineswegs solle dies eine Konkurrenz zur Rudolf-Walther-Stiftung sein, für die sich der 50-Jährige und seine Frau Marion schon seit vielen Jahren einsetzen. Für diese Stiftung aus Gründau-Lieblos, die in Timisoara ein großes Kinderdorf betreibt,will Elbert auch in diesem Jahr eine Weihnachtspäckchen-Aktion durchführen. Mehr als 2600 Päckchen hatte die Bommersheimer Familie im vergangenen Dezember gesammelt und in die 1420 Kilometer entfernte rumänische Stadt geschafft.
Erstes Projekt des neu gegründeten Hilfswerks soll die Anschaffung eines Busses für das Kinderheim "Casa St. Maria" in Carani sein, einem etwa 500 Einwohner großen Ort in der Nähe von Timisoara. Der Kontakt zu dem Kinderheim, in dem schwer behinderte Kinder und Jugendliche betreut werden, entstand vor ein paar Jahren über Schwester Georgis, die 1991 das Heim gründete und heute im Alfred-Delp-Haus in Oberursel lebt. "Bei einem unserer Transporte bat sie uns, etwas für das Kinderheim mitzunehmen", erinnert sich Elbert.
Der fast 15 Jahre alte Kleintransporter des Heims, mit dem behinderte Kinder gefahren werden, wurde ursprünglich einmal vom Alfred-Delp-Haus in Oberursel genutzt. Mittlerweile habe das Gefährt über 400 000 Kilometer auf dem Tacho und sei "stark mtgenommen". Im nächsten Jahr würden in Rumänien neue, strengere Abgasvorschriften eingeführt. "Es macht keinen Sinn mehr, Geld in das Fahrzeug zu investieren", meint Elbert. Deshalb will das Oberurseler Kinderhilfswerk einen gebrauchten neunsitzigen Bus kaufen und der Einrichtung schenken. Geschätzte Kosten: 35000 Mark.
Erste Spendenzusagen liegen laut Elbert schon vor. So habe der Oberurseler Arzt Norbert Dickopf 13000 Mark in Aussicht gestellt, eine Bad Homburger Bürgerin will das Hilfswerk mit 5000 Mark unterstützen. "Mein Ziel ist es, bis Ende des Jahres das Geld für den Bus zusammen zu haben", sagte Elbert.
Laut dem Vorsitzenden sollen alle Geld- und Sachspenden ohne Abzüge weitergegeben werden. Verwaltungskosten des Hilfswerks übernimmt den Angaben nach die Familie Elbert. Die Hilfstransporte nach Rumänien sollen selbst durchgeführt und die gespendeten Sachen direkt vor Ort verteilt werden. "Nur über diesen direkten Weg können wir die Sicherheit geben, dass alle finanziellen Hilfen tatsächlich der beabsichtigten Verwendung zugeführt werden", so Elbert. (rmu)

Fragen über das Kinderhilfswerk "Direkte Hilfe für Kinder in Not" beantworten Vorsitzender Hans-Otto Elbert und seine Frau Marion unter Telefon (06171) 5 26 13.

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