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Transfer für einen Transit

Oberursel. Viele Stunden hat Hans-Otto Elbert am Computer verbracht, hat auf der Suche nach einem passenden Fahrzeug ungezählte Internetseiten durchgeblättert und wurde schließlich fündig. Ein Autohaus im oberbayrischen Misbach bot genau das an, was der Oberurseler gesucht hatte: einen Kleinbus mit nur wenigen Kilometern auf dem Tachometer für einen erschwinglichen Preis.
In einer Tiefgarage in Oberursel steht er inzwischen, der weiße Ford Transit SK 300, Baujahr 2000, mit 19250 gefahrenen Kilometern. Die technischen Daten: Das Fahrzeug bietet Platz für neun Personen und wird von einem 75 Pferdestärken starken Turbo-Diesel-Motor angetrieben.
"Das Fahrzeug ist in einem hervorragenden Zustand", schwärmt Elbert. Der Kleinbus war von einer Behinderteneinrichtung für ein Jahr geleast worden, und er soll jetzt wieder für den Transport Behinderter eingesetzt werden. Aber nicht in Oberbayern, sondern in Rumänien. Dort unterstützt die Familie Elbert mit dem Oberurseler Verein "Direkte Hilfe für Kinder in Not" ein Heim für mehrfach behinderte junge Menschen in der nahe Timisoara gelegenen kleinen Stadt Carani.
In der Casa St. Maria, die in einem ehemaligen Pfarrhaus eingerichtet wurde, werden zwölf mehrfach Behinderte betreut, die Tag für Tag von den Mitarbeitern der Casa bei den Eltern abgeholt und abends wieder nach Hause gebracht werden. Für den Fahrdienst stand bisher ein inzwischen 15 Jahre alter VW-Bus zur Verfügung, der schon mehr als 400 000 Kilometer zurückgelegt hat, und der die neuen, von der Regierung erlassenen Abgasbestimmungen nicht mehr erfüllt.
Darum Elberts Suche nach einem Nachfolgefahrzeug, das der Regionaldirektor bei der TaunusSparkasse am 6. März kommenden Jahres zu seinem Bestimmungsort bringen will.
Um den Ford finanzieren zu können, war Elbert wie bei der Aktion Weihnachtspäckchen für Waisenkinder auf die Spendenfreudigkeit der Taunusbürger und insbesondere der Oberurseler angewiesen. Schließlich war die stolze Summe von 35000 Mark (17895 Euro) aufzubringen für ein Fahrzeug, das neu immerhin 50000 Mark (25565 Euro) gekostet hätte.
Schon nach dem ersten Spendenaufruf gingen die ersten Gelder ein, insgesamt 80 Personen waren es schließlich, die auf das Konto einzahlten. Mit 10000 Mark (5113 Euro) wurde der größte Betrag verzeichnet, die kleinste Spende waren 20 Mark (10,23 Euro). Sage und schreibe 31900 Mark (16310 Euro) gingen bis zum Weihnachtsfest auf dem Spendenkonto ein, "und die verbleibenden 3000 Mark werden wir auch noch zusammenbekommen", ist Elbert überzeugt.
Von diesem Geld sollen dann noch Winterreifen gekauft werden. Auch die Einfuhrgenehmigung der rumänischen Behörden liegt Elbert inzwischen vor. Dem Transfer des Transit steht also nichts mehr im Wege.
Das Heim in Carani wurde übrigens 1990 von Schwester Georgis gegrünurzeit im Alfred-Delp-Haus in Oberursel arbeitet. Dort wurden im vergangenen Jahr auch mehrere Betreuer der Casa St. Maria zum Beispiel in Bewegungstherapie ausgebildet.
Gespendet werden kann auf das Konto 111 2554 bei der TaunusSparkasse, BLZ 51250000, Kennwort "Direkte Hilfe für Kinder in Not".

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