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Elbert rechnet ein paar Stunden am Zoll mit ein

Oberursel. "Man glaubt nicht, welche Hürden zu überwinden sind, wenn ein Auto von Deutschland nach Rumänien überführt werden soll", sagt Hans-Otto Elbert. Viele Stunden hat Elbert, der das Kinderhilfswerk "Direkte Hilfe für Kinder in Not" in Oberursel ins Leben gerufen hat, damit verbracht, ungezählte Formulare auszufüllen. Dutzende von Anrufe waren notwendig, und im Zollamt ging der Regionaldirektor der TaunusSparkasse ein und aus. "Da war es ja fast leichter, die Spenden für den Ford Transit zusammen zu bekommen", erklärt Elbert. "Und das waren immerhin 16000 Euro." Der Ford Transit ist für ein Behindertenheim in Carani, einer kleinen Stadt in der Nähe von Timisoara, bestimmt. In diesem Heim werden mehrfach behinderte junge Menschen betreut, die Tag für Tag bei den Eltern abgeholt und abends wieder nach Hause gefahren werden. Für diesen Fahrdienst stand bisher ein 15 Jahre alter VW-Bus zur Verfügung, der mittlerweile aber 400 000 Kilometer auf dem Buckel hat und dringend ersetzt werden muss. Elbert hatte übers Internet in Oberbayern einen nahezu neuwertigen Ford Transit gefunden zum Preis von 35000 Mark. Elbert startet, wie bei den Weihnachtspäckchen für Waisenkinder in Rumänien eine Spendenaktion, und nach wenigen Wochen waren 32000 Mark auf dem Spendenkonto des Vereins "Direkte Hilfe für Kinder in Not" eingegangen. "Es ist unglaublich, wie groß die Spendenbereitschaft in Oberursel und den Nachbargemeinden ist", so Elbert. Inzwischen wurde auch eine Halterung im Kleinbus eingebaut, um Rollstühle arretieren zu können. Und nachdem alle Formalitäten abgewickelt sind, kann das Unternehmen Transfer gestartet werden.
Am kommenden Mittwoch wird sich Elbert auf den etwa 1500 Kilometer langen Weg nach Timisoara machen. Am Abend wird er in Budapest übernachten, um Donnerstag abend das Ziel zu erreichen. "Vielleicht auch schon am Nachmittag, das hängt davon ab, wie viele Stunden die Zollabfertigung in Anspruch nimmt. Gleich vier Mal, je zwei Mal an der ungarischen und zwei Mal an der rumänischen Grenze, werden die Papiere gesichtet."
Auf den Freitag freut er sich ganz besonders. Denn dann wird es ganz feierlich, wenn Pater Berno Rupp das neue Fahrzeug segnet.
Elbert will den Besuch in Carani nutzen, um verschiedene Familien zu besuchen, mit denen er bei seinen Stippvisiten in den vergangenen zwei Jahren Bekanntschaft geschlossen hat. "Es wird sicher wieder sehr anstrengend, aber ich freue mich auf diese Reise", sagt Elbert.

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