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Spezialbus soll Not lindern

Oberurseler Verein unterstützt behinderte rumänische Kinder

Einen großen Erfolg verbuchte der Oberurseler Verein "Direkte Hilfe für Kinder in Not" mit seiner ersten Spendenaktion. Mit rund 17000 Euro wurde ein Spezial-Bus für ein Kinderheim im rumänischen Carani finanziert.

OBERURSEL. Per Internet wurde das Fahrzeug gefunden: ein behindertengerecht ausgestatteter Ford Transit "neun Sitze, Turbo-Diesel-Technik, erst 19000 Kilometer drauf", freut sich Hans-Otto Elbert. Insofert fast ein Schnäppchen für die 17000 Euro, die der Spendenaufruf vom Herbst erbrachte. Der Name des Vereins ist Programm, um direkte Hilfe ging es Hans-Otto Elbert und Gattin Marion, als sie am 1. Juni 2001 das gemeinnützige Kinderhilfswerk Oberursel gründeten.
Ehrenamtlich agieren alle Mitglieder. Umso größer war ihre Begeisterung, dass die Aktion eine derat gute Resonanz hatte. Nun steht der Ford in Oberursel, die Papiere sind komplett, die deutsche Zollausfuhr ist erteilt. "Jetzt wird noch ein Behinderten-Lift eingebaut. Und Winterreifen sind aufzuziehen." Am 6. März wird Elbert aufbrechen, begleitet von dem Gelnhäuser Egon Haug, aktiver Partner so mancher Tour. Etwa, um Hilfsgüter der Rudolf-Walther-Stiftung nach Albanien zu bringen.
Die Reise wird ins rumänische Dorf Carani führen. Für das dortige Kinderheim ist der Spezial-Bus bestimmt. In diesem Heim, erzählt Elbert, "leben körperlich und geistig schwerstbehinderte Kinder". Jetzt könne man es Leben nennen. Früher wurden diese Kinder versteckt in Kellern, weggesperrt in Katen, "verwahrt", wie Elbert sagt. Unter grauenhaften Bedingungen, die nach dem Ostblock-Zusammenbruch bekannt wurden und Entsetzen auslösten. Nun haben die Heim-Kinder eigene Betten, saubere Zimmer und das Pflegepersonal wird geschult - in Oberursel.
Drei kamen im vorigen Jahr, heuer werden zwei erwartet.
Ihre Fahrtkosten zahlt "Direkte Hilfe für Kinder in Not". Der Verein besorgt auch die nötige rumänische Reiseerlaubnis. Von den Nachwirkungen der Sturkturen der in Rumänien besonders brutalen Diktatur kann Elbert ein Lied singen. "Ein Riesenakt" sei es gewesen, die Einfuhrgenehmigung für den Ford zu bekommen. Am Zoll dann, nach langer Wartezeit, werde "die Bürokratie abkassieren". Einfuhr, Zoll, Steuern betragen insgesamt 30 Prozent vom Marktwert des Inports, in diesem Fall des Autos. Rund 5000 Euro wird Elbert hinblättern müssen. Und, kaum zu glauben, nur Fahrzeuge der Euro-Norm 3, also des technisch höchsten Standards, lasse Rumänien ins Land.
Alte, Obdachlose, Waisen, Straßenkinder - um diese Ärmsten der Armen", so Elbert, kümmert sich der deutsche Pater Berno Rupp, Leiter des katholischen Pfarramtes St. Elisabeth in Timisoara. Dieses Projekt wird ebenfalls vom Kinderhilfswerk Oberursel unterstützt. Wenn der Ford am Zielort eintrifft, wird Pater Berno, der auch das Kinderheim betreut, ihn weihen.

Die Oberurseler "Direkte Hilfe für Kinder in Not", Goldackerweg 10, Telefon 0 61 71/ 5 26 13, hat bei der TaunusSparkasse Oberursel, BLZ 512 500 00. das Spenden-Konto 1 11 25 54. Ausführliche Information ist im Internet unter www.kinderhilfswerk-oberursel.de zu erfahren.

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