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Zehnjahresfeier in Mercydorf

Das Mercydorfer Jungfrau Maria-Kinderheim – das sich mit der Pflege behinderter und kranker Kinder befasst – feierte den 10. Jahrestag seines Bestehens am 21. Juni 2003, einem sonnigen Sommertag. Die Gedenkfeier begann mit einer festlichen Dankmesse in der Ortskirche, deren Pfarrer Erzkanonikus Hw. Andreas Reinholz, gleichzeitig auch der Abgesandte des Temeswarer römisch-katholischen Bistums war. In der Kirche dankten die geladenen Gäste, die Besucher und die Orteinwohner dem Herrn, dass auch sie – nunmehr schon seit 10 Jahren – in irgendeiner Form an einem solchen Projekt teilnehmen können, wodurch sie Kindern in behinderter Lage in deren Leben, Schicksal und Alltag Hilfe leisten können.

Nach Beendigung der Hl. Messe begaben sich die Teilnehmer in das im Pfarrgebäude eingerichtet Heim, wo ihrer eine angenehme Überraschung wartete. Es folgte das ergreifende Gesangsprogramm der hier gepflegten und beaufsichtigten Kinder, die auf diese Weise ihren Erziehern und den Gästen für all das danken wollten, was diese für sie getan hatten. Ihr schönes Programm, ihre beachtenswerten Bemühungen verdienten vollauf den Beifall der Anwesenden.

Danach baten einige der Anwesenden ums Wort, um ihre Gedanken und Vorstellungen zum Ausdruck zu bringen. Als erster hielt Herr Herbert Gruen, Verwaltungsdirektor, im Namen des Caritasverbandes der Temeswarer Diözese eine kurze, gehaltvolle Ansprache, die notwendige und wichtige Existenz der hier entstandenen Institution betreffend, über die hier geleistete besondere Arbeit. Abschließend sprach er all jenen Dank aus, die seit einer langen Reihe von Jahren die Tätigkeit dieses Heimes materiell unterstützen. Nach seinen Worten ergriff seitens der Dernbacher Schwestern (aus Deutschland) – deren Mitglied auch Schwester Georgis ist – Schwester Brigitte, das Wort um dem Mitglied ihres Ordens, Schwester Georgis dafür zu danken, dass sie seinerzeit, vor zehn Jahren, Durchhaltevermögen und Schaffenswillen bewiesen hatte, und dadurch den hiesigen Hw. Herrn Pfarrer überreden konnte, in diesem Gebäude diesen Kindern ein Zuhause zu gewähren.

Nach ihr brachten Dr. Norbert Dickkopf aus Oberursel (Deutschland), Vorsitzender der Stiftung „Geschwister Jeckel“, sowie Hans-Otto Elbert, Leiter der Hilfsorganisation „Direkte Hilfe für Kinder in Not e.V.“ aus Oberursel bei Frankfurt (Deutschland) , ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass die Stiftung nunmehr bereits seit 10 Jahren wirkt und sich entfaltet. Beide versicherten die Einwohner und Leiter des Heimes ihrer weiteren Unterstützung, da ja ihre Spender daheim überzeugt sein dürfen, dass ihre Hilfe an keinen besseren Platz hätte gelangen können – wie sie beide sagten.

Von dem hier vor 10 Jahren vollzogenen Wunder sprach danach auch Schwester Georgis – die dieses Heim erträumt und verwirklicht hatte – ja sogar in Versen zusammengefasst hatte, wie die Entstehung dieses Heime begonnen, wie sich dessen Entwicklung gestaltet hatte. Von den Anfängen und vom Entstehen sprach auch Herr Sorin Ghilezan, der orthodoxe Geistliche des Ortes, der auch sein eigenes Kind den hiesigen Angestellten und den Schwestern anvertraut hat. Besondere Erwähnung verdient das Ehepaar Margareta und Mircea Sabau, die sich mit Herz und Seele Schwester Georgis´ Arbeit angeschlossen hatten und ohne deren Hilfe diese Einrichtung nicht bestehen könnte.

Schließlich sang der Chor des eingeladenen Temeswarer Behindertenverbandes, einige dem Anlass entsprechende, ergreifende Lieder. Den teilnehmenden Gästen aus dem In- und Ausland, den Sponsoren, sprach die Leiterin des Heimes Margareta Sabau ihren Dank dafür aus, dass jene diese Feier mit ihrer Gegenwart beehrt, ihre Geschenke gebracht hatten, für ihre materielle Unterstützung und für ihr Versprechen, auch künftig alles zu tun, um zu helfen.

Ein wohlgelungener Stehempfang beendete das Fest. Abschließend mögen hier die Worte des Präfekten Horia Ciocârlie stehen: „Sei eine Einrichtung noch so klein, das Wichtigste ist die darin geleistete Arbeit und menschenfreundliche Tätigkeit.“

Eugen Boér

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