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Die Miralbos vom Delp-Haus zeigen artistisches Können

Oberursel. "Ich war zwar sehr aufgeregt, aber es hat sehr viel Spaß gemacht", sagt Dennis nach dem Auftritt der Miralbos. Der 24-jährige Bewohner des Alfred-Delp-Hauses beweist zum Sommerfest sein artistisches Talent. Er gehört zur zwölfköpfigen Besetzung der Miralbos, die eine Gruppe von Bewohnern und Betreuern des Wohn- und Tageszentrums bildet. Ihr Können präsentieren die Künstler in Einzel-, Paar- und Gruppen-Jonglagen, begleitet von bekannten Musiktiteln. Dafür gibt's Applaus vom Publikum.

"Ideen stecken auch in den Kunstwerken der Kreativgruppe", so Heinz Spadinger, Leiter der Einrichtung, der fasziniert ist von den Fähigkeiten der Behinderten. Zu dem Programm des Sommerfestes gehört auch der Auftritt der Fire House Band, die mit viel Rock, Soul und Oldies Gäste und Bewohner zum Tanzen bringen. Die jüngeren Besucher mögen es handwerklich: "Das wird ein Faultier", beschreibt der 15-jährige Philipp Dragic seine bald vollendete Figur aus Speckstein. Viel Spaß machen auch das Seifenblasen und das Hockeyspiel.

"Das Sommerfest findet schon seit vielen Jahren eine gute Akzeptanz in der Bevölkerung", erklärt Spadinger. Nicht zuletzt deshalb, weil die Bewohner des Zentrums seien sehr kontaktfreudig seien.

"Die Behinderten haben sehr gerne Besuch", weiß Spadinger. "Sie helfen bei den Festvorbereitungen mit, wo sie nur können", der Einrichtungsleiter.

Das diesjährige Sommerfest stehe in enger Verbindung mit dem rumänischen Kinderheim in dem Dorf Carani bei Timisoara. Ein Teil des Erlöses gehe an die integrative Kindertagesstätte in diesem Kinderheim, erklärt Dr. Norbert Dickopf, Initiator des Alfred-Delp-Hauses. "Wir zeigen unsere Solidarität mit den Behinderten in Rumänien. Dort ist die Hilfe wirklich notwendig", so der 65-Jährige.

Mit Unterstützung des Kinderhilfswerkes "Direkte Hilfe für Kinder in Not" gebe es persönliche Kontakte zur rumänischen Behinderteneinrichtung. "Ich habe das Kinderheim 1993 eröffnet", berichtet Ordensschwester Georgis, die drei Jahre in Rumänien gelebt hat. Zusammen mit ihrer Nachfolgerin Margareta Sabau bietet sie auf dem Fest rumänische Spezialitäten an. "Wir betreuen dort zwölf Kinder im Alter von fünf bis 26", sagt Sabau. Die Arbeit in dem Kinderheim laufe ausgezeichnet.

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