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Rund 3000 Weihnachtspäckchen für rumänische Waisenkinder

Oberurseler schnüren fast doppelt so viel Pakete wie 2004/ Der Verein „Direkte Hilfe für Kinder in Not“ überbringt die Spenden selbst

Der Oberurseler Verein „Direkte Hilfe für Kinder in Not“ hilft Straßen- und Waisenkindern in Rumänien. Seit 1999 bekommen die Kinder auch jedes Jahr Geschenke aus der Aktion „Weihnachtspäckchen für Waisenkinder und Kinder in Not“. Vorsitzender Hans-Otto Elbert sammelt sie in seiner Garage.

Oberursel. Bis unter die Decke des Carports, einem überdachtem Autoabstellplatz, und der Garage der Familie Elbert reichten die auf Holzpaletten gestapelten bunt verpackten Geschenkpäckchen. „Ich bin sicher, dass wir diesmal auf mindestens 14 Paletten kommen werden“, sagte Hans-Otto Elbert am Samstag zufrieden. Im vergangenen Jahr seien bei ihrer Aktion „Weihnachtspäckchen für Waisenkinder und Kinder in Not“ 1800 Geschenke zusammengekommen. „Dieses Jahr werden es wahrscheinlich rund 3000 Päckchen“, schätzte der Vorsitzende des Vereins „Direkte Hilfe für Kinder in Not“.

Verwunderlich war es nicht, dass sich die Geschenke auf den Holzpaletten vor und in der Garage immer höher stapelten. Denn trotz eisiger Kälte am Samstag scheuten selbst ältere Menschen den Weg zum Haus der Elberts im Goldackerweg nicht. Alle paar Minuten kamen Leute mit Geschenkpäckchen in Tüten, unter dem Kinderwagen und im Einkaufsroller vorbei und übergaben sie Marion Elbert und Sohn Michael.

Auch die Eheleute Ruth und Wolfgang Eholzer mit ihrem vierjährigen Sohn Max wollten die Waisenkinder im Kinderheim „Casa Sf. Maria“ im Dorf Carani bei der Stadt Timisoara in Rumänien erfreuen. „Uns geht es in Deutschland ja ganz gut“, betonte Ruth Eholzer, „deshalb kann jeder etwas abgeben. Außerdem weiß man hier, dass das Geschenk auch sein Ziel erreicht“. Ihr Mann Wolfgang sieht das Spenden als eine „sehr stark emotionale Sache“. Beim Verein „Direkte Hilfe für Kinder in Not“ sei es nicht so anonym, wie bei den großen Hilfswerken.

Geschenke kommen garantiert an

Dass die Geschenke auch wirklich bei den Waisen- und Straßenkindern ankommen, garantieren die Elberts. Denn fast immer fährt Hans-Otto Elbert die Päckchen mit einem LKW selbst nach Rumänien. Und das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen, Berlin, bescheinigte der Familie den verantwortungsbewussten Umgang mit Spenden. Denn mehrfach bekamen die Elberts das DZI-Spenden-Siegel. Mit diesem werden nur Hilfswerke zertifiziert, die sich einer freiwilligen Prüfung unterziehen. „Dabei wird unter anderem die Herkunft der Spenden und die Spendenverwendung geprüft“, erklärte Elbert.

(Akin Külhanbey)

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