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231 Päckchen für Kinder in Rumänien

Gonzenheim. Sie stehen in Reih und Glied, während hunderte von Weihnachtspäckchen von Arm zu Arm wandern. Die Situation ähnelt ein wenig dem Sandsackschleppen mit Hilfe von Menschenketten, doch hier sind Menschen Grundschüler und die Sandsäcke Weihnachtspäckchen.

Zum ersten Mal beteiligt sich die Friedrich-Ebert-Schule (FES) an der Initiative „Direkte Hilfe für Kinder in Not“ und hat in den vergangenen Wochen eifrig Weihnachtspäckchen für Waisenkinder und bedürftige Familien gesammelt. Die Päckchen sollten die Größe eines Schuhkartons haben und mit einem Aufkleber versehen werden, auf dem Alter und Geschlecht des Empfängerkindes stehen.

„Die Päckchen sind für arme Kinder in Rumänien“, weiß die Drittklässlerin Ida. Auch sie hat ein Päckchen gepackt. „Ich habe Labello, Haarspangen, eine Haarbürste und eine silberne Tasche mit Schokolade hineingelegt“, erzählt die Achtjährige stolz. Rita Hannemann hat mit ihren beiden Söhnen ebenfalls Päckchen gepackt: „Es hat ihnen richtig Spaß gemacht. Nach anfänglichem Zögern, von welchem Spielzeug sie sich trennen sollten, haben sie sich richtig reingesteigert“, beobachtete die Mutter. Gebrauchtes Spielzeug, Kindercremes, Wachsmalstifte, Puzzlespiele, Memory und vieles mehr befinden sich nun in den Schuhkartons.

Am vergangenen Freitag haben alle Schüler der dritten Jahrgangsstufe nun kräftig mitgeholfen, die 231 Päckchen in vier Autos zu stapeln und sie auf die 1250 Kilometer lange Reise nach Siebenbürgen zu schicken.

Wenn es nach Schulleiterin Charlotte Göttler-Fuld geht, dann soll das Partnerschaftsprojekt „Päckchen für arme Kinder in Rumänien“ langfristig unterstützt werden.“ Die Initiative „Direkte Hilfe für Kinder in Not“ aus Oberursel verteilt schon seit vielen Jahren Weihnachtspäckchen an Waisenkinder und Kinder in Not in rumänischen Einrichtungen und an bedürftige Familie in Timisoara (Siebenbürgen). Vor Ort unterstützt Pater Berno Rupp, Leiter der katholischen Kirchengemeinde St. Elisabeth, die Aktion und übernimmt selbst die Verteilung der Pakete.

Kinderbuchautorin Dagmar Chidolue hat die Aktion begleitet und für alle Kinder der FES eine Lesung organisiert. „Es war ein Marathondurchlauf, aber es hat den Kindern gefallen und das ist das Wichtigste“, erzählt sie. Chidolue hat aus ihren Büchern „Millie in Paris“, „Millie in Berlin“, „Millie in New York“ und „Millie feiert Weihnachten“ gelesen. In ihrer Kindheit hat sie auch Päckchen verschickt – in die damalige DDR. „Wenn wir dann noch eine Dankeskarte erhalten haben, waren wir glücklich“, erinnert sie sich heute. Auch die Grundschüler hoffen jetzt natürlich auf ein positives Feedback aus Rumänien.

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