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Kinder von der Straße geholt

Von Michael Neumann

Oberursel. Etwa 30 Kilometer von der rumänischen Großstadt Timisoara entfernt liegt das kleine Dorf Bakowa. Hier hat Pater Berno Rupp, Pfarrer einer großen Kirchengemeinde in Timisoara, auch mit tatkräftiger und vor allem finanzieller Unterstützung des Oberurseler Vereins «Direkte Hilfe für Kinder in Not» eine Jugendfarm für Straßen- und Waisenkinder aufgebaut.

Auf dem völlig heruntergekommenen Gelände einer ehemaligen Kolchose hat der aus Bayern stammende Pater einen landwirtschaftlichen Vorzeigebetrieb mit einer Mühle, Schweinezucht und Ackerbau aufgebaut. Dort werden junge Menschen vor allem aus Timisoara untergebracht, hier können sie arbeiten und müssen nicht im ebenfalls von Pater Berno geschaffenen Nachtasyl schlafen.

In der Nachbarschaft der Jugendfarm, an der Dorfstraße gelegen, wurde nun das nächste Projekt des Oberurseler Vereins verwirklicht: Ein Zentrum für Kinder, das den Namen «Casa Pater Berno» tragen wird. «Mit dieser Namensgebung wollen wir die Verdienste von Pater Berno insbesondere in Bakowa ehren», sagt der Vorsitzende des Vereins Direkte Hilfe für Kinder in Not, Hans-Otto Elbert.

Eingerichtet wurde das Zentrum in einem leerstehenden, ehemaligen Pfarrhaus, das in früheren Jahren bereits als soziale Begegnungsstätte diente. Seit dem Frühjahr 2008 wurde das stark sanierungsbedürftige großen Anwesen komplett renoviert und die Außenanlagen kindgerecht gestaltet mit einem Spielplatz und einer kleinen Bolzwiese.

Die gesamten Kosten für die Sanierung und Umgestaltung des früheren Pfarrhauses finanziert der Oberurseler Verein. Und er übernimmt auch komplett die Betriebskosten von etwa 2000 Euro im Monat. «Wir hätten das Kinderzentrum gar nicht eröffnen dürfen, wenn wir den rumänischen Behörden nicht garantiert hätten, dass wir die Betriebskosten bezahlen», sagt Hans-Otto Elbert.

Vor wenigen Tagen öffneten sich die Tore der «Casa Pater Berno» für zunächst 20 Mädchen und Jungen aus sozial schwach gestellten Familien, aber auch für lernbehinderte Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter. Das tägliche Frühstück, das Mittag- und das Abendessen sind fester Bestandteil des Tagesablaufs in dieser neuen Betreuungseinrichtung. Pädagogisch betreut werden die Kinder von fachkundigen Kräften, die die schulischen Hausaufgaben der Kinder begleiten und Lernhilfen geben. Eingestellt wurden eine pensionierte Lehrerin, eine Kindergärtnerin und eine Köchin. Im März dieses Jahres wird das neue Kinderzentrum feierlich eingeweiht.

Zur Finanzierung der monatlichen Gesamtkosten für Gehälter, Verpflegung, Energiekosten und Spielmaterialien sucht der Oberurseler Verein «Direkte Hilfe für Kinder in Not» Menschen, die bereit wären, als Paten monatlich mindestens zehn Euro für das Projekt übernehmen. Interessierte können sich mit Hans-Otto Elbert, Telefonnummer (0 61 71) 6 98 79 55, in Verbindung setzen.

Beschrieben wird das Projekt auch auf den Internetseiten des Vereins, Adresse http//www.kinderhilfswerk-oberursel.de.

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