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„Taunus-Zeitung“, Lokalseite von Oberursel, vom 10. Oktober 2019

Mit einer Bügelmaschine fing es an

Oberursel: Wie der Verein „Direkte Hilfe für Kinder in Not“ nicht nur einem Waisenhaus in Rumänien hilft

Über 50.000 Euro im Jahr benötigt der Oberurseler Verein „Direkte Hilfe für Kinder in Not, um seine Hilfe-Einrichtungen in Rumänien zu unterhalten. Ohne Spenden geht da nichts.

Von Christina Sarac

Das 25 mehrfach behinderte Kinder und weitere 45 Jungs und Mädchen aus sozial schwachen Familien in der Nähe der rumänischen Stadt Timisoara heute ein besseres Leben führen können, verdanken sie einer Bügelmaschine. Es kling vielleicht weit hergeholt, aber bekanntlich schreib das Leben immer noch die besten Geschichten.

Die Bügelmaschine gehörte Schwester Georgis aus dem Alfred-Delp-Haus. Die Ordensfrau fragte Hans-Otto Elbert, ob er die Maschine nicht mit nach Carani in ein Heim für mehrfach behinderte Kinder mitnehmen könnte. „Natürlich habe ich das gemacht“, erinnert sich Elbert, der damals ehrenamtlich für die Rudolf-Walther-Stiftung Hilfsgüter nach Rumänien transportierte. „Was ich in dem Heim in Carani gesehen habe, hat mich tief bewegt“, erhalt der Oberurseler. „Es fehlte einfach an vielen materiellen Dingen“.

In dieser Einrichtung begegnete ihm außerdem Pater Berno, der zum Salvatorianer-Orden angehört. Der rührige Pater, der vom Bodensee stammt, stellte viele Projekte für verwaiste Kinder, Obdachlose und alte Menschen ohne Angehörige auf die Beine. Der Pater verstarb vor zwei Jahren im Alter von 82 Jahren. „Sein Vorbild war für mich die Initialzündung, selbst etwas zu bewegen“, erinnert sich Hans-Otto Elbert.

Am 01. Juni 2001 gründet der Oberurseler den Verein „Direkte Hilfe für Kinder in Not“. Seither ist der Verein auf Spenden angewiesen, um seine Projekte umsetzen zu können. Auch mit Hilfe dieser Zeitung gelang es Elbert, Sachspenden, wie Kleidung, Lebensmittel, Rollstühle, Krankenbetten und vieles mehr zu sammeln, der er persönlich in Carani ablieferte.

Tagesstätte in Bacova
„Inzwischen sammeln wir nur noch Geldspenden“, erklärt Elbert. Das Kinderheim in Carani kostet den Verein etwa 15.000 bis 20.000 Euro Unterhalt pro Jahr, um bestehen zu können. „Ohne Spenden könnten wir unsere Arbeit nicht machen“, weiß Elbert. Umso dankbarer ist er, wenn sein Verein bedacht wird. Wie zum Beispiel von Bäckermeister Volker Müller aus Bommersheim, der anlässlich seines 50. Geburtstages eine Spende in Höhe von 2.500 Euro für die rumänischen Kinder machte.

Hans-Otto Elbert hat für das Geld auch schon einen Verwendungszweck. Die Dächer der Einrichtung in Bacova, die „Casa Pater Berno“ heißt, müssen dringend neu gedeckt werden. Dieses Projekt wird voraussichtlich etwa 20.000 Euro kosten. „Das zu finanzieren ist aber nicht unser einziges Problem. Es gibt in Rumänien im Moment kaum ausgebildete Handwerker. Die gehen alle wegen der schlechten Perspektiven im Land nach Italien oder Spanien“, berichtet der 68-Jährige. Auch die hohen Preise für Strom, Gas und Waser machen dem Verein zu schaffen. Die Einrichtung in Bacova wurde 2010 deshalb auf eine kostensenkende Pellet-Heizung umgestellt.

DZI-Spendensiegel
Auch die dortige Küche musste im vergangenen Jahr aufgrund neuer EU-Richtlinien modernisiert werden. Da hier nicht nur die Kinder, sondern auch an die Pater-Berno-Stiftung angeschlossene Einrichtungen versorgt werden  -es gehen täglich um die 600 Essen raus-  eine unumgängliche Investition. „Daher sind wir sehr froh, dass wir auch in diesem Jahr wieder das DZI-Spendensiegel erhalten haben“, so Elbert. Der Verein wurde seit 2002 jedes Jahr aufs Neue zertifiziert. Es handelt sich dabei um ein Gütesiegel für seriöse Spendenorganisationen. Träger des Deutschen Zentral-instituts für soziale Fragen (DZI) ist unter anderem der Senat von Berlin und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Wer mehr über den Verein „Direkte Hilfe für Kinder in Not“ von Hans-Otto Elbert erfahren möchte, kann sich auf der neu gestalteten Homepage informieren. Die Internetadresse lautet www.kinderhilfswerk-oberursel.de. Dort finden Interessierte auch nähere Informationen darüber, wie sie den Verein finanziell unterstützen können.

Wer den Verein bei seiner Tätigkeit unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende auf das Konto mit der
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